Der Kirchenkreis Altenburger Land gehört zu den 37 Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Der Sitz des Superintendenten ist in Altenburg. Der Kirchenkreis hat etwa die Fläche des Ostkreises des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Altenburg. Er liegt im Dreieck zwischen Gera, Chemnitz und Leipzig.

Geprägt ist der Kirchenkreis durch die kleinstädtische und ländliche Lebensweise der Menschen.  Er ist davon geprägt, dass Altenburg eine ehemalige Residenzstadt war.

Sogleich ist er durch den tiefgreifenden geschichtlichen und wirtschaftlichen Wandel geprägt. Viele Jahrhunderte lang bestimmten besonders die Altenburger Bauern mit ihren Traditionen das Leben in den Dörfern und in der Kirche.

Dann kamen Wismut und Braunkohle-Tagebau. So erhielt das Altenburger Land eine andere Prägung. Das hatte auch Einfluss auf das kirchliche Leben.

Das kirchliche Leben heute im Altenburger Land ist recht unterschiedlich geprägt. Zentren der evangelischen Jugendarbeit finden wir in Ehrenhain mit dem Evangelischen Kinder- und Jugendhaus, in Altenburg und in Ronneburg. Wichtige diakonische Zentren sind unter anderem die Lukasstiftung und der Magdalenenstift in Altenburg. Ein wichtiger Bereich sind die Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft in Altenburg, in Gößnitz und in Ronneburg.

Des Weiteren gehören die Diakoniestationen in Altenburg und Meuselwitz dazu. Auch das Diakonat des Kirchenkreises ist mit seiner Beratungsarbeit ein wichtiger Bereich diakonischer Arbeit.

Für die Bildungsarbeit im Kirchenkreis steht die Altenburger Akademie. Das Christliche Spalatin-Gymnasium ist als freier Schulträger weit über das Altenburger Land bekannt.

Am 01.01.2026 ist der Kirchenkreis Altenburger Land gemeinsam mit Gera und Greiz im Kirchenkreisbund Ostthüringen aufgegangen. Weitere Informationen finden sich dafür im Reiter Kirchenkreisbund Ostthüringen